Die Goldene Generation hat wieder zugeschlagen!

Weltmeistermannschaft der AK65+

Die Masters Wasserballer des Düsseldorfer SC gewinnen bei der Wasserball Weltmeisterschaft in Gwangju, Südkorea, ihre 7. Goldmedaille!

Unser Mannschaftsführer des Masters Wasserball-Teams Düsseldorf AK 65+, Norbert Bande, berichtet von den Ereignissen vor Ort.

Wie immer fand unmittelbar nach der FINA-Weltmeisterschaft der Elite im Schwimmen, Wasserball, Springen und Synchronschwimmen, die Weltmeisterschaft der Masters statt. Austragungsort war ab dem 05.08.2019 Gwangju, Südkorea, ca 300 km südlich von Seoul.

Natürlich nahmen auch die Masters-Wasserballer des Düsseldorfer SC in der Altersklasse 65+ an der Weltmeisterschaft teil. Sie hatten schließlich ihren Titel zu verteidigen, den sie bereits 6 Mal seit 2004, davon 3 Mal in Folge gewonnen hatten.

Der Turnierstart sollte einfach sein, weil in einer kombinierten Altersklasse AK 65+/AK 70+ gespielt wurde und das Düsseldorfer Team zunächst gegen die beiden Vertreter der Altersklasse 70+ spielen mussten. Zum Einspielen waren das genau die richtigen Gegen. Das Spiel gegen Perth 70, Australien, dem Endspielgegner der WM 2008 wurde 12:2 und das Spiel gegen Piestany 70, USA, wurde 14:5 gewonnen. Der erste Gegner der AK 65, die Mariners, USA wurde danach noch leicht mit 16:3 bezwungen.

Dann sollte es ernst werden im Spiel gegen Piestany 65, Slowakei. Wie oft im Sport, kann man nicht immer die beste Leistung abrufen, so auch in diesem Spiel. Die Düsseldorfer Jungs gingen zwar durch ein Tor von Hansi Brückner in Führung, doch ließen sie im Verlauf des Spiels zahlreiche Torchancen liegen, so dass es am Ende nur 6:6 hieß.

Die Stimmung war dann vor dem Spiel gegen den vermeintlichen Hauptgegner um den Titel, Santa Barbara, USA, sehr angespannt. Oft wurden die Spiele gegen die US-Masters in der Vergangenheit nur knapp gewonnen und im Turnierverlauf hatten sich die Amerikaner schwimmerisch als sehr starkes Team gezeigt, spielte doch der 3. der Freiwasser-Weltmeisterschaft über 3 km in ihren Reihen und zudem 2 sehr kräftige Center.

Entsprechend selbstbewusst starteten die US-Boys durch 2 Kontertore mit 2:0. Es zeigte sich in dieser Spielphase aber die große Erfahrung der DSC-Spieler. Norbert Bande, der Mannschaftsführer, erzielte in Überzahl den Anschlusstreffer und gab einen langen Pass auf Radu Rusu, der zum 2:2 führte.

In der Folge spielten die Masters aus Düsseldorf eines ihrer besten Spiele überhaupt. Sie verteidigten souverän, ließen kaum ein Anspiel auf die Center zu. Wenn tatsächlich ein Ball den US-Center erreichte, wurde er weggefischt. Den Rest erledigte der Torwart. Und vorne trafen die Schützen.

So stand es am Mitte des 4. Viertels nach einem zwischenzeitlich 3:3 plötzlich 10:3, ohne dass die Amerikaner überhaupt ein Tor erzielen konnten. An Ende gewannen die Düsseldorfer 10:4. Die Freude war riesig und die Amerikaner schüttelten nur den Kopf. So eine Niederlage hatten Sie noch nie erlebt. Waren sie doch extra zu einem Traningslager in Australien gewesen, um Gold zu gewinnen.

Im letzten Spiel musste aufgrund des guten Torverhältnisses nur noch ein einfacher Sieg gegen Perth 65, Australien erzielt werden. Das war wieder viel schwerer als geglaubt. Die Kraft fehlte zunächst angesichts der 38 Grad Lufttemperatur sowie mehr als 30 Grad Wassertemperatur und vielleicht wurde der Gegner zunächst nicht ernst genommen. Erst ab dem 3. Viertel, in dem es noch 4:4 stand konnte der Titel mit 4 weiteren Toren klar gemacht werden. Am Ende stand es dann 8:6.

Das intensive Training vor der Weltmeisterschaft hat sich bezahlt gemacht. Alle DSC-Spieler haben sich in die Torschützenliste eingetragen und auch defensiv sehr stark gespielt.

Die Mannschaft um Norbert Bande hat jetzt nach 2004 zum 7. Mal die Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft gewonnen. 5 Mal wurde man Europameister und man ist in beiden Meisterschaften jeweils der aktuelle Titelträger.

Das Bild zeigt von links nach rechts:
Miklos Hamori, Norbert Schüppler, Ludger Weeke, Wolfgang Schott, Günter Wolf,  Hansi Brückner, Heiner Halfmann, Norbert Bande (vorne), Norbert Skrinjar, Karl Heinz Scholten, Radu Rusu, Ferenc Pinter, Wolfgang Schoch

 

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